Im Gespräch mit Markus Korselt

„Musik hat keine Sprachbarrieren – sie wirkt unmittelbar emotional.“

top: Herr Korselt, welche Rolle spielt das Stuttgarter Kammerorchester mit seiner inzwischen über 80-jährigen Geschichte für die kulturelle Identität der Stadt?

Korselt: Das Stuttgarter Kammerorchester wurde im September 1945 nur wenige Monate nach Kriegsende gegründet. Allein das ist schon sehr bezeichnend. In einer Zeit, in der die Menschen versuchten, ihre Häuser zu reparieren, Essen zu organisieren oder sich überhaupt wiederzufinden, kamen hier Menschen zusammen, für die es das Wichtigste auf der Welt war, wieder Musik zu machen. Man kann das verrückt nennen oder besessen. Aber genau dadurch hat sich das Stuttgarter Kammerorchester nach dem Zweiten Weltkrieg tief in die DNA dieser Stadt eingeschrieben – als Ensemble, aber auch als kultureller Botschafter Stuttgarts, Baden-Württembergs und zeitweise sogar der Bundesrepublik. Unter Karl Münchinger waren wir in den 1950er-Jahren bereits weltweit unterwegs. Das war bemerkenswert für ein vergleichsweise kleines Orchester. Wir galten damals als Botschafter eines neuen, guten Deutschlands.

top: Gerade deutsche Orchester hatten im Ausland damals nicht unbedingt einen einfachen Stand.

Korselt: Das stimmt. Ich erinnere mich an eine Geschichte aus dem Jahr 1949, als das SKO erstmals nach Paris reiste. Das erste deutsche Orchester nach dem Krieg. In der Salle Gaveau stand Polizeischutz bereit, weil man nicht wusste, wie die Franzosen reagieren würden. Und dann begann das Konzert. Zeitzeugen berichten, dass sich nach dem Konzert Menschen lachend und weinend in den Armen lagen. Es gab Zugabe um Zugabe. Die Königin von Belgien soll sogar auf den Stufen gesessen haben, weil der Saal völlig überfüllt war. Heute wäre das brandschutztechnisch wahrscheinlich unmöglich. Vielleicht hatte das Kammerorchester damals auch einen Vorteil: Wir kommen eben nicht in Kompaniestärke daher. Wir sind klein, fein, lösen keine Angst aus – aber wir lösen viel aus.

top: Spüren Sie diese internationale Begeisterung heute noch?

Korselt: Wenn ich unseren Konzertkalender anschaue, bin ich vor allem dankbar. Wir sind praktisch jede Saison ausgebucht. Im vergangenen November waren wir in Japan, davor in Polen, im September folgt wieder eine große China-Tournee. Aber entscheidend ist für uns nicht nur das Internationale. Unser Zuhause ist Stuttgart und Baden-Württemberg. Und obwohl ständig von einer „Krise der Klassik“ gesprochen wird, glaube ich nicht, dass das Bedürfnis nach Musik kleiner geworden ist. Man muss sich nur etwas einfallen lassen.

top: Gleichzeitig klagen viele Veranstalter über Schwierigkeiten, Säle zu füllen. Das Publikum entscheidet kurzfristiger, klassische Abos verlieren an Bedeutung.

Korselt: Das stimmt natürlich. Die Planung ist dadurch schwieriger geworden. Aber wir erleben zugleich, dass große Säle weiterhin funktionieren können. Wir haben unlängst im ausverkauften Großen Saal der Elbphilharmonie gespielt, vor wenigen Monaten waren wir im ausverkauften Concertgebouw Amsterdam und im Musikverein Wien. Nur: Es ist eben keine Selbstverständlichkeit mehr. Früher konnte man ein Konzert ankündigen und wusste, dass es funktioniert. Heute muss man stärker reagieren. Deshalb erweitern wir unser Angebot. Natürlich spielen wir weiterhin Beethoven-Symphonien. Gleichzeitig entwickeln wir Formate wie „Klassik trifft Kurve“ mit dem VfB Stuttgart. Dort waren innerhalb von zwei Stunden 1.800 Plätze verkauft – schneller, als wir überhaupt die Plakate aufhängen konnten.

„Nicht Beethoven aus Bowie machen, sondern das sichtbar machen, was bereits in dieser Musik steckt.“

top: Sie öffnen das Orchester also bewusst für andere Musikformen?

Korselt: Das klingt fast ein bisschen zu strategisch. Eigentlich ist es kreative Neugier. Das Stuttgarter Kammerorchester ist ein wahnsinnig neugieriges Orchester. Diese strikte Trennung zwischen sogenannter E- und U-Musik interessiert uns nicht besonders. Entscheidend ist die Qualität. David Bowie ist auf seinem Gebiet ein Klassiker – genauso wie Beethoven auf seinem. Und wir fragen uns immer sehr genau: Haben wir diesem Werk wirklich etwas hinzuzufügen? Oder surfen wir nur peinlich auf irgendeiner Welle? Deshalb würden wir beispielsweise niemals Taylor Swift spielen. Nicht, weil ihre Musik schlecht wäre – im Gegenteil. Aber das, was sie als Konzerterlebnis macht, ist bereits perfekt. Wir hätten dem keine zusätzliche Ebene hinzuzufügen. Bei David Bowie oder Iron Maiden sehen wir das anders.

top: Was genau reizt Sie daran?

Korselt: Bei Iron Maiden war es frappierend zu sehen, wie viele Parallelen es zu Antonio Vivaldi gibt. Schon die Ästhetik hat etwas gemeinsam – die Perücke Vivaldis und die ondulierten Haare der Iron-Maiden-Musiker aus den 1980ern. Aber auch musikalisch gibt es strukturelle Verbindungen. Die Harmonien bleiben oft länger stehen, statt sich permanent zu verändern wie etwa bei Bach. Dann gibt es diese repetitiven Muster kleiner Notenwerte, schnelle Figuren auf derselben Tonhöhe. Das sind Stilmittel, die sich tatsächlich vergleichen lassen. Und natürlich auch Titel wie „Can I Play With Madness“ und „La Folia“. Das ist faszinierend.

top: Und bei David Bowie, vom dem das SKO am 4. Juli bei den Jazz Open Stuttgart zusammen mit dem Gitarristen Lee Ritenour Songs aufführt?

Korselt: Bei Bowie war unser Ausgangspunkt zunächst nur ein Bauchgefühl: Das könnte etwas werden. Dann haben wir uns intensiv mit „Blackstar“ beschäftigt, seinem letzten Album. Dort steckt unglaublich viel drin – avantgardistische Musik, Jazz, völlig wilde Klangwelten. Eigentlich könnte das genauso gut zeitgenössische klassische Musik sein. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Intensität mit unserem Instrumentarium freizulegen. Nicht Beethoven aus Bowie zu machen, sondern das sichtbar zu machen, was bereits in dieser Musik steckt. Die Songs bekommen dadurch ein neues Gewand, ohne dass wir ihnen künstlich etwas hinzufügen. Und dann gibt es natürlich auch die großen Hits. Bei „Let’s Dance“ dachte ich anfangs: Das kann man unmöglich besser machen. Das Original ist perfekt.

Aber als wir es zum ersten Mal probten, hat mich der Groove der Streicher regelrecht umgehauen. Das war ein ganz besonderer Moment.

top: Wie reagieren die Musikerinnen und Musiker auf solche Projekte?

Korselt: Am Anfang gab es durchaus Skepsis. Einige dachten sofort: „Super, mal sehen, was daraus wird.“ Andere fragten sich wahrscheinlich: „Hat er jetzt endgültig den Verstand verloren?“ Mittlerweile hat sich das komplett gedreht. Die Begeisterung auf der Bühne ist enorm. Iron Maiden wird heute mit derselben Intensität gespielt wie Beethovens Dritte. Und das Verrückte ist: Beides profitiert voneinander. Es gibt nicht viele Orchester, die mental dazu in der Lage sind, in einer Woche Beethoven und in der nächsten Iron Maiden zu spielen – manchmal sogar beides innerhalb weniger Tage. Genau diese Lebendigkeit zeichnet das SKO aus.

top: Besonders viel Aufmerksamkeit bekam „Klassik trifft Kurve“ mit dem VfB Stuttgart. Was hat Sie daran gereizt?

Korselt: Auf den ersten Blick scheinen Fußball und klassische Musik weit auseinanderzuliegen. Aber beide Welten verbindet etwas ganz Wesentliches: Hingabe.Musiker beginnen meist im Alter von sechs oder sieben Jahren mit ihren Instrumenten. Spitzensportler trainieren ebenfalls von frühester Kindheit an. Und auch die Fans ähneln sich stärker, als man denkt. Im Konzert wie im Stadion entsteht Leidenschaft. Die Energie auf der Bühne oder auf dem Spielfeld überträgt sich auf das Publikum. Ich saß neulich bei einem VfB-Spiel hinter einem Mann, der alle drei Minuten von seinem Sitz gerissen wurde, weil er emotional völlig mitging. Wahrscheinlich benutzte er dort auch einen Wortschatz, den er sonst im Alltag eher vermeidet. Bei uns im Konzert wäre das vielleicht etwas störend – aber die Leidenschaft dahinter ist dieselbe.

top: Wird es weitere gemeinsame Projekte mit dem VfB geben?

Korselt: Ja. Mehr darf ich im Moment leider noch nicht sagen. Aber so viel kann ich verraten: Das Projekt hat alle Beteiligten so fasziniert, dass daraus definitiv mehr entstehen wird. Eine tolle Fortsetzung hat es ja schon in der Form gegeben, dass wir vor dem Anpfiff zum Pokalfinale zwischen dem VfB und Bayern München im Berliner Olympiastadion vor mehr als 70.000 Zuschauern gespielt haben.

„Kunst kann Selbstwirksamkeit erzeugen.“

top: Neben diesen großen Eventformaten engagiert sich das SKO auch stark im sozialen Bereich – etwa mit Projekten in Jugendstrafanstalten.

Korselt: Das begann mit einem Vortrag eines Kriminologen im Mercedes-Benz-Museum. Er sprach über Jugendkriminalität, und ich dachte sofort: Warum gibt es eigentlich keinen musikalischen Austausch mit jugendlichen Gefangenen? Musik hat keine Sprachbarrieren. Sie wirkt unmittelbar emotional. Und sie kann auch künstlerisch etwas völlig Neues hervorbringen. Am Ende entstand eine Art Klassik-Hip-Hop-Oper. Uns war dabei wichtig, keine Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. Die Menschen dort haben Straftaten begangen – das wird nicht relativiert. Aber sie bleiben trotzdem Menschen. Gemeinsam mit Experten entwickelten wir über Monate hinweg Texte mit den Jugendlichen. Daraus entstanden Rap-Stücke, die später sogar auf unserem Label SKO Records veröffentlicht wurden.

top: Wie haben Sie diese Begegnungen erlebt?

Korselt: Das waren zutiefst bewegende Erfahrungen. Bei einer Aufführung rief ein jugendlicher Gefangener plötzlich von der Bühne: „Mama, ich liebe dich!“ Daraufhin stand die ganze Familie auf. Es flossen Tränen, es entstand Tumult – aber ein sehr menschlicher. Viele unserer Musikerinnen und Musiker sagen bis heute, dass das zu den wichtigsten Konzerten gehört, die wir je gespielt haben. Und man merkt plötzlich: Kunst kann Selbstwirksamkeit erzeugen. Sie kann Menschen einen anderen Blick auf sich selbst ermöglichen. Ein Gefangener blieb sogar freiwillig länger im Gefängnis, um das Projekt zu Ende zu bringen. Ein Vollzugsbeamter verschob seinen Ruhestand, um weiter dabei zu sein. Das sind unglaubliche Geschichten.

top: Bis 2027 läuft auch noch Ihr großes Beethoven-Projekt mit allen neun Symphonien. Warum Beethoven?

Korselt: In der Tat lautete unsere erste Frage: Braucht die Welt wirklich noch eine weitere Beethoven-Gesamteinspielung? Es gibt unzählige großartige Aufnahmen. Aber jedes Mal, wenn wir Beethoven mit unserem Chefdirigenten Thomas Zehetmair gespielt haben, war das für uns ein Ereignis, das niemand vergessen hat. Diese Energie zwischen ihm und dem Orchester ist etwas Besonderes.

top: Was macht Ihre Interpretation aus?

Korselt: Thomas Zehetmair besitzt eine explosive Energie und totale Hingabe. Zusammen mit der Spielfreude des Orchesters entsteht daraus etwas unglaublich Direktes. Ein Kammerorchester reagiert anders als ein großer Klangapparat. Große Orchester sind eher Tanker – wir sind Gokarts. Wir können in Millisekunden von Pianissimo zu Fortissimo wechseln. Diese extreme Beweglichkeit passt perfekt zu Beethoven. Dadurch entsteht eine enorme Unmittelbarkeit.

top: Das Projekt ist finanziell allerdings enorm aufwendig.

Korselt: Absolut. Ohne die Unterstützung der Wolfgang Carl Friedrich Grosse & Renate Elly Wald-Stiftung wäre das nicht möglich. Wir mussten uns wirklich sicher sein, dass wir diesem Beethoven-Kosmos etwas Eigenes hinzufügen können. Veröffentlicht wird alles auf unserem Label SKO Records. Das war uns wichtig, weil wir die Rechte behalten wollten und die komplette künstlerische Handschrift bei uns bleibt.

top: Das eigene Label entstand während der Coronazeit?

Korselt: Genau. Es existiert seit ungefähr sechs Jahren. Mittlerweile haben wir bereits mehrere Alben veröffentlicht – darunter auch unser Adelsheim-Projekt. Ich liebe den Gedanken, dass unser „Gangster-Rap“ direkt neben Beethoven steht.

„Am Ende muss sich eine Gesellschaft immer neu fragen, welche Kultur sie möchte.“

top: Trotz solcher Erfolge leidet die Kulturszene aktuell unter massiven Kürzungen. Wie stark ist davon das SKO betroffen?

Korselt: Die Einschnitte im städtischen Haushalt treffen uns hart. Alles andere wäre unehrlich. Gleichzeitig gelingt es uns durch Spenden, Stiftungen und Partnerunternehmen wie Bosch und Allianz, viele Projekte trotzdem möglich zu machen. Von außen sieht das oft gar nicht nach Krise aus. Aber hinter den Kulissen spürt man sie deutlich. Tarifsteigerungen können nicht immer aufgefangen werden, vieles funktioniert nur dank Improvisation.

top: Wird privates Mäzenatentum künftig noch wichtiger?

Korselt: Definitiv. Aber am Ende muss sich eine Gesellschaft immer neu fragen, welche Kultur sie möchte. Wenn niemand mehr Konzerte hören will, braucht man auch keine Förderung mehr. Wir hingegen können eine klare Relevanz nachweisen – durch unser Publikum und durch internationale Nachfrage. Und trotzdem gilt: Ein Orchester kann sich seit rund hundert Jahren nicht allein durch Ticketverkäufe finanzieren. Das ist strukturell unmöglich.

top: In Stuttgart wird seit Jahren über ein neues Konzerthaus diskutiert. Braucht die Stadt eines?

Korselt: Da muss man unterscheiden. Es gibt die Idee eines großen Konzerthauses als Ergänzung oder Ersatz zur Liederhalle. Gleichzeitig haben wir als SKO das Konzept eines Konzertforums entwickelt – einen mittleren Saal mit etwa tausend Plätzen, der eine echte Lücke schließen würde. Dieses Projekt lebt weiterhin, auch wenn es sich verändern muss. Grundsätzlich gilt: Wenn die Stadt ein Konzerthaus bauen möchte, würden wir das nach Kräften unterstützen.

top: Andere Städte zeigen längst, wie stark solche Häuser wirken können.

Korselt: Natürlich. Und Kulturorte müssen heute vielseitig sein. Niemand hört nur eine Musikrichtung. Ich höre selbst nicht ausschließlich Klassik. Ich höre Elektro, Indie, Wolle Kriwanek – alles Mögliche. Dieses alte Denken in „entweder – oder“ ist vorbei.

top: Worauf dürfen sich die Menschen in den kommenden Jahren freuen?

Korselt: Wir planen derzeit ein großes Projekt im Bereich der sogenannten neuen Klassik. Dabei geht es um Musik von Komponisten wie Max Richter, Ludovico Einaudi oder Karl Jenkins – kombiniert mit Visualisierungen. Das wird ein sehr umfangreiches Projekt für die Spielzeit 2027/2028.

top: Die sogenannte Neoklassik polarisiert allerdings stark.

Korselt: Ja, weil in der klassischen Musik Komplexität oft als Qualitätsmerkmal gilt. Aber das war schon bei der Minimal Music so. Als Philip Glass auftauchte, galt das ebenfalls als Untergang des Abendlandes. Heute passiert dasselbe mit Komponisten wie Max Richter oder Einaudi. Und trotzdem lieben die Menschen diese Musik. Mein Ansatz ist nicht, das Publikum pädagogisch zu erziehen. Ich nehme die Menschen ernst. Mich persönlich fordert diese Musik übrigens auch heraus. Irgendwann denke ich innerlich: „Jetzt reicht’s.“ Und plötzlich stellt sich eine Ruhe ein, die ich angesichts unserer gesellschaftlichen Situation als unglaublich wohltuend empfinde.

top: Welche Rolle werden digitale Formate und KI künftig spielen?

Korselt: Wir beschäftigen uns schon seit 2018 intensiv mit KI und haben inzwischen mehrere Projekte dazu umgesetzt. Unser Fazit lautet bisher: Im Bereich der klassischen Musik ist KI aktuell noch erstaunlich unbefriedigend. Als eigenständiges Konzertthema wird sie schnell langweilig. Als Werkzeug im Hintergrund kann sie aber hochinteressant sein.

top: Inwiefern?

Korselt: Zum Beispiel kann KI Datenströme eines Konzerts verarbeiten – Bewegungen im Raum, Reaktionen des Publikums, akustische Prozesse – und daraus musikalische Strukturen entwickeln. Bei unserem Projekt „Goldbergs Traum“ haben wir versucht, KI neue musikalische Patterns entwickeln zu lassen, auf die die Musiker improvisierend reagierten. Das kann spannend sein. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie weit KI noch von echter musikalischer Genialität entfernt ist. Wir ließen eine KI eine zusätzliche Goldberg-Variation schreiben. Das Ergebnis war grotesk – und genau dadurch wurde plötzlich sichtbar, wie unfassbar genial Bach eigentlich ist. Im Moment bleibt KI für uns deshalb eher Sparringspartner und Werkzeug – nicht Ersatz für echte musikalische Kreativität.

Das Gespräch führte Matthias Gaul

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